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Abstraktes Relief aus dunklem Papier: zwei gleiche Kästen, einer geschlossen, einer durchsichtig mit geordneten Blöcken im Inneren

Transparente Tagessätze. Warum wir damit anfangen

Die meisten IT-Beratungen nennen keine Preise. Wir zeigen sie. Hier ist die Begründung.

2 min Lesezeit Anti-Hype-Meinung

Branchen-Bestandsaufnahme

Auf Anfrage. Individuell. Nach Aufwand

Drei Floskeln, die in vielen Beratungs-Briefings in der DACH-Region als Preis-Antwort durchgehen. Wer wissen will, was eine Architektur-Skizze, ein Audit oder ein Workshop kostet, bekommt einen Termin angeboten - keinen Preis. Wir haben das jahrelang selbst so gemacht. Der Effekt davon ist nicht „wertvolle Beratung“, sondern „endlose Vorgespräche“. Wir wechseln die Seite und zeigen Preise.

Eine Servierglocke deckt den Teller ab, nur die Ecke des orangen Preisschilds schaut hervor.

Warum Preise verschwinden

Versteckte Preise sind kein Versehen, sondern ein Verkaufsmodell. Sie geben dem Anbieter die Hoheit über das Preisgespräch, ermöglichen Discount-Theater im Pitch und schützen Tagessätze, die sich kein Kunde freiwillig ausgesucht hätte. Für den Anbieter ist das rational - für den Kunden bedeutet es: Jeder erste Kontakt ist ein Vorgespräch, in dem es genauso oft um Vertrauen wie um Inhalt geht. Wir tauschen Vorgespräche gegen einen sichtbaren Tagessatz.

Eine Obstkiste am Marktstand mit orangem Preisschild: der Preis steht offen da, bevor jemand fragt.

Was wir konkret veröffentlichen

Wir nennen unseren Tagessatz für Beratung, Implementierung und Workshops offen auf der Webseite. Unser Standard-Tagessatz liegt bei 1.500 € netto. Je nach Art der Arbeit oder bei Einsätzen vor Ort kann er abweichen; das klären wir vorab im Angebot. Wir nennen die Bandbreite, weil ein Audit nicht denselben Preis hat wie eine Architektur-Coaching-Session, und wir nennen die Bedingungen (Netto, Reisekosten extra, Festpreis-Optionen für klar abgrenzbare Pakete). Das macht aus dem ersten Gespräch ein inhaltliches Gespräch statt eines Preis-Gesprächs.

Zwei Funkgeräte auf kurzem direktem Kanal: wer sich meldet, kennt den Preis schon, ein Gerät ist orange.

Was sich verändert hat

Wer uns anschreibt, kennt unseren Preis. Wer uns nicht anschreibt, hat sich gegen unseren Preis entschieden, bevor wir Zeit in ein Pitch-Deck investiert haben. Beides ist für uns ein guter Ausgang. Die Gespräche, die stattfinden, sind dichter und kommen schneller auf das eigentliche Thema. Wir empfehlen Ihnen als Mittelstands-Anbieter, das einmal auszuprobieren - und zu schauen, was das mit Ihren Erst-Gesprächen macht.