Marco Hochmuth
Selbstauskunft
Von Code zu Company
Ich entwickle seit 2004 Software für Münchner Unternehmen. Aus dem Schul-Praktikum bei einem Sprechfunkgeräteverleih wurde eine Freelance-Marke, dann eine Lead-Position bei einer internationalen E-Commerce-Plattform und Ende 2025 eine GmbH. MARCODES ist der Versuch, das gebündelt anzubieten: Beratung, Entwicklung, Betrieb und Vermarktung aus einer Hand, ohne Agentur-Aufschlag.
Ich verkaufe keine Stundenbudgets. Ich verkaufe Lösungen, die nach dem Launch noch funktionieren und die in fünf Jahren ohne mich weiterlaufen, wenn das gewünscht ist. Bewährte Technologien mit offenem Quellcode, kein Vendor-Lock-in, alles auditierbar.
Stationen
Mein Weg. 20 Jahre in Code
Jede Station hat etwas hinterlassen, das ich heute noch nutze. Hier die Chronologie. Vom ersten Event-Datenbank-Hack 2005 bis zur GmbH-Gründung im Dezember 2025.
Stationen, ein roter Faden
Die Stationen unten lesen sich wie ein Lebenslauf - sind aber vor allem eine Stack-Geschichte. Vom ersten Event-Datenbank-Projekt über Jahre in Agenturen und Inhouse-Teams bis zur GmbH-Gründung zieht sich derselbe Faden: Systeme bauen, die nach uns weiterlaufen. Diese Haltung prägt heute, wie wir Kundenprojekte angehen - mit Blick auf Wartbarkeit, Übergabefähigkeit und Tests, statt auf das nächste Buzzword.
Was hängen geblieben ist
Zwei Jahrzehnte Code hinterlassen Spuren. Welche Patterns sich in jedem Stack wiederholen. Wann Tests sich auszahlen und wann sie nur Theater sind. Wann ein Refactoring Sinn ergibt und wann es nur Stunden frisst. Diese Erfahrung steckt heute in jeder Architektur-Entscheidung, die wir treffen - und ist der Grund, warum wir bei MARCODES eher weniger als mehr Tools auf den Tisch legen.
Was bewusst nicht im Lebenslauf steht
Nicht jede Station gehört in eine öffentliche Chronologie. Gescheiterte Side-Projects, Wochenend-Frameworks, die nie veröffentlicht wurden, ein halbes Dutzend Sprachen, die wir einmal probiert und wieder verworfen haben - all das hat ebenso geprägt wie die offiziellen Stationen. Wir tragen es nicht vor uns her, aber es steckt in jedem heutigen Code-Review.
2005-2009 · Die frühen Jahre
Vom Event-DB-Hack zum Freelancer
Meine erste Website habe ich mit 14 verkauft, seitdem arbeite ich auf eigene Rechnung. 2005 habe ich als Mitgründer der Münchner Event-Reihe „FullHouse Party“ eine eigene Datenbank für über 60.000 Gasteinträge gebaut. Meine erste richtige Software-Architektur, mit 15. 2006 dann das erste professionelle Webentwicklungs-Praktikum bei Roger & Over (Sprechfunkgeräte-Verleih) in München, komplett eigenverantwortlich von Konzept bis Deployment.
2007 Co-Founder der kleinen Web-Agentur Eye-Sign Webseiten. Webauftritte für lokale Münchner Persönlichkeiten und Unternehmen, noch mit HTML-Tabellen als Layout-Standard. 2008 Einstieg in eine etablierte Münchner Designagentur, dort den Sprung auf semantische CSS-Layouts und agile Workflows mitgemacht. Januar 2009, mit 18, dann die Gewerbeanmeldung als „Marco Hochmuth. Web Application & Software Engineering“ und damit offiziell in die Freelance-Karriere gestartet.
2010-2014 · Studium + Agentur
LMU, Burda, Pro7 und die ersten Großkunden
Parallel zum Studium an der LMU München (Informatik und Computerlinguistik) habe ich ab 2011 für verschiedene Münchner Agenturen komplexe, CMS-basierte Portale entwickelt. Kunden im Medien- und Rechtssektor, u. a. im Umfeld von ProSiebenSat.1 und Hubert Burda Media. Erste echte Erfahrung mit Skalierung jenseits einer einzelnen Webseite.
2013 dann der Wechsel in ein festes Anstellungsverhältnis bei der i-telligence GmbH in München. Ich wollte verstehen, wie skalierbare Agentur-Strukturen von innen funktionieren und wie Entwicklungs-Teams geführt werden. 2014 weiter zur dk5.IT Solutions in Ismaning mit Fokus auf komplexe Web-Applikationen und hybride App-Entwicklung.
2016 · Senior, dann Lead
High-Traffic-E-Commerce, dann München / Las Vegas
Mai 2016 Wechsel als Senior Web-Developer zur Mothership GmbH. E-Commerce-Umfeld, High-Traffic-Plattformen, robuste Shop-Logiken. Sechs Monate später folgte der Aufstieg zum Lead App- und Web-Developer bei LEVELS GmbH & Co. KG in München, mit verteilten Entwickler-Teams zwischen München und Las Vegas.
Hier habe ich gelernt, wie internationale Skalierung wirklich funktioniert und wo sie scheitert. Vor allem aber: dass „Lead“ in den meisten Firmen heißt, mehr Meetings zu haben, statt mehr Code zu schreiben. Diese Erkenntnis war der Auslöser für den nächsten Schritt.
2021-heute · MARCODES
Eigene Marke, eigene Standards
Im Juli 2021 habe ich die MARCODES-Marke als IT-Berater und Full-Stack-Entwickler aufgebaut. Als Bündelung aller Lead-Erfahrung, um Kunden als strategischer und technischer Partner durch komplette digitale Produktentwicklungen zu begleiten. Statt starrer 14-Tage-Sprints und Velocity-Charts: ehrliche Kalkulationen, transparente Roadmaps und Code, der nach dem Launch nicht zur Belastung wird.
Im Dezember 2025 dann der nächste Schritt: Ich habe die MARCODES GmbH gegründet, sie hat die Kunden und Projekte des Einzelunternehmens übernommen. Größere Projektvolumina, formaler Rahmen, gleicher Kern: bewährte Technologien mit offenem Quellcode, persönlich begleitet, transparent kalkuliert.
Technischer Fokus
Mein Stack. Bewusst eng, bewusst tief
Backend: PHP mit Laravel, Statamic, Livewire. Plus die eigenen Frameworks Lucify und Neoan, die in den letzten Jahren entstanden sind. Datenebene: PostgreSQL oder MySQL, dazu Redis. Frontend: Angular, Ionic, Capacitor für mobile, Alpine und Inertia für leichte Interaktionen, Tailwind als Default-CSS-Layer, HTMX, wo es passt. Web-Serving: Nginx, immer. Keine Religion, aber klare Präferenzen und immer der gleiche Stack zum Hausbau.
Stack-Tiefe vor Stack-Breite
Wir können nicht jedes Framework auf Senior-Niveau bedienen - das kann niemand ehrlich behaupten. Statt 30 Tools oberflächlich zu nutzen, kennen wir wenige sehr tief: Laravel, Statamic, Livewire, Alpine, Tailwind, Nginx. Diese Tiefe bedeutet konkret: weniger Stack-Overflow-Hopping, schnellere Debugs, klarere Architekturentscheidungen und Code, der nicht aussieht, als hätte ihn ein anderes Team geschrieben.
Warum nicht JavaScript-Framework Nr. 47
Jedes Jahr erscheint ein neuer SPA-Heilsbringer, der das nächste angeblich obsolet macht. Wir machen diesen Zyklus seit 2010 mit - und haben gelernt, dass die meisten dieser Frameworks nach drei bis fünf Jahren als Wartungslast in den Codebases liegen. Server-Side-Rendering mit Laravel und Statamic, ergänzt um Alpine oder Livewire dort, wo Interaktion nötig ist, deckt den Großteil der Mittelstands-Projekte ohne Hype-Folgekosten ab.
Eigene Frameworks - Lucify und Neoan
Lucify und Neoan sind aus konkretem Bedarf entstanden, nicht aus dem Wunsch nach einem weiteren Framework. Sie bündeln Patterns, die wir in Kundenprojekten immer wieder gebraucht haben - schlank, dokumentiert, in PHP. Wir setzen sie ein, wo sie passen, und greifen sonst zu Laravel oder Statamic. Eigene Tools sind für uns Hebel, kein Selbstzweck.
Kundenstimme
Seit der Statamic-Umstellung läuft unsere Webseite endlich richtig schnell, und bei Google geht es auch deutlich nach oben
Man merkt einfach, dass hier jemand weiß, was er tut. Wir sind mit den Ergebnissen immer sehr zufrieden und können Marco absolut weiterempfehlen.
Häufige Fragen
Fragen zu Marco Hochmuth
Wie lange sind Sie bereits in der Webentwicklung tätig?
Welche Philosophie verfolgen Sie bei der Softwareentwicklung?
Wie sieht Ihr typischer Entwicklungsprozess aus?
Welche Technologien setzen Sie bevorzugt ein?
Wie gehen Sie mit der Wartung und Weiterentwicklung von Projekten um?
Was zeichnet Ihre Erfahrung im Bereich Webentwicklung aus?
Wie unterscheidet sich MARCODES von klassischen Agenturen?
Ehrliche Beratung statt Verkaufsgespräch
30-Minuten-Erstgespräch, kostenfrei. Wir klären, ob Ihr Projekt zu uns passt, und wenn nicht, sage ich Ihnen direkt, wer der bessere Partner wäre.