Definition
Ein CV ist in vielen Ländern das Standarddokument für Bewerbungen und enthält neben den beruflichen Stationen auch Angaben zu Kenntnissen, Fähigkeiten, Sprachkenntnissen und oft auch zu persönlichen Interessen. Im Gegensatz zu einem einfachen Lebenslauf kann ein CV ausführlicher gestaltet sein und auch wissenschaftliche oder akademische Leistungen umfassen.
Hintergrund und Geschichte
Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Formate und Standards für CVs entwickelt, die je nach Land und Branche variieren können. Während in einigen Ländern ein tabellarischer Lebenslauf üblich ist, wird in anderen Regionen ein ausführlicherer, narrativer CV bevorzugt. Die Digitalisierung hat zudem dazu geführt, dass CVs heute häufig elektronisch eingereicht und in Datenbanken gespeichert werden.
Aufbau und Inhalt
In der Praxis wird häufig zwischen einem chronologischen und einem funktionalen CV unterschieden. Der chronologische CV listet die Stationen in zeitlicher Reihenfolge auf, meist beginnend mit der aktuellsten Position. Der funktionale CV hingegen fokussiert sich auf Fähigkeiten und Kompetenzen und ordnet die Informationen thematisch. Beide Formen haben unterschiedliche Einsatzgebiete und Zielgruppen.
Einsatzgebiete
Darüber hinaus finden CVs auch in wissenschaftlichen Kontexten Anwendung, etwa bei Bewerbungen um Forschungsstellen oder Stipendien. Dort sind oft detaillierte Angaben zu Publikationen, Forschungsprojekten und akademischen Leistungen erforderlich. Auch im internationalen Kontext kann die Gestaltung des CVs variieren, um den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden.
Abgrenzung zu verwandten Begriffen
Im Unterschied zu einem Anschreiben, das eine individuelle Motivation und Eignung für eine Stelle darlegt, ist der CV eine sachliche Übersicht über den Werdegang. Zudem unterscheidet sich der CV von Portfolios oder Arbeitsproben, die konkrete Arbeitsbeispiele zeigen. Die Wahl des Formats und der Inhalte hängt vom jeweiligen Zweck und den Erwartungen der Empfänger ab.