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Abstrakte Formen aus Glas und dunklem Papier: eine Wolke aus Glaskugeln schwebt über einem Papiersockel, verbunden durch zwei Glasstäbe, einer leuchtet orange

Case Studies E-Commerce, D2C

Cloud-Setup und Shopify-Theming aus einer Hand

Ein Einmalauftrag mit klarer Erwartung: AWS-Setup für Mail und Asset-Auslieferung plus Anpassungen am Shopify-Theme. Scharf umrissen, schnell geliefert, sauber dokumentiert. Genau die Art Aufträge, bei denen ein definiertes Liefer-Paket besser passt als ein laufendes Verhältnis.

Kunde

E-Commerce-Gründerin München (anonymisiert)

Branche

E-Commerce, D2C

Zeitraum

2022

Kennzahlen

Was am Ende gezählt hat

  • 4 AWS-Services

    Route 53, WorkMail, S3, CloudFront

  • Liquid-Theme

    ohne zusätzliche Shopify-Apps

Wie das Projekt gelaufen ist

Eine D2C-Gründerin in München brauchte zwei Dinge zugleich: ein technisches Setup auf AWS für transaktionalen Mail-Versand und Asset-Auslieferung, plus mehrere Anpassungen an einem Shopify-Theme. Beide Welten aus einer Hand, kompakt geliefert, mit Dokumentation für die spätere Eigenpflege.

AWS-Bausteine, jeder mit klarem Zweck

Route 53 trug die Domain inklusive Sub-Domains, Zonen und Weiterleitungen. WorkMail lieferte die Mail-Postfächer für Geschäfts-Adressen unter der eigenen Domain. S3 plus CloudFront übernahmen die Auslieferung statischer Assets, jeweils mit eigenen IAM-Rollen und einer schmalen Konfiguration, die in eine kleine Dokumentation gepasst hat. Kein Cloud-Architektur-Theater, sondern vier Bausteine, die genau das tun, was die Gründerin braucht.

Die Trennung der Verantwortlichkeiten war wichtiger als ein gemeinsamer Stack. DNS, Mail-Hosting und Asset-Auslieferung haben jeweils ihre eigene Wartungs-Kadenz. Wer sie sauber voneinander trennt, kann später ohne großen Eingriff den einen Baustein ersetzen, ohne die anderen zu berühren. Das hält die Cloud-Kostenseite überschaubar und die Pflege übersichtlich.

Theme-Anpassungen ohne App-Wildwuchs

Mehrere Anpassungen am Shopify-Theme im Liquid-Code direkt: Custom-Sections für Marken-Story und Produkt-Detail, kleine Workflow-Verbesserungen im Checkout-Drumherum. Wo immer es ging, ohne zusätzliche Shopify-App. Apps schleppen monatliche Kosten und Update-Pflichten mit sich, die für ein kleines Setup unverhältnismäßig sind. Theme-Code dagegen kontrolliert die Gründerin selbst.

Liquid hat den Charme, dass alle Anpassungen mit dem Theme reisen. Wer das Theme später wechselt, weiß genau, welche Änderungen mitgenommen werden müssen, weil sie im Theme-Verzeichnis liegen und nicht in einer fremden App-Konfiguration verstreut sind. Für eine D2C-Marke, die noch im Aufbau ist, ist das die ehrlichere Bauweise: schmal, kontrollierbar, ohne Lock-in.

Dokumentiert für die Eigen-Übernahme

Die Lieferung kam mit einer kompakten Doku, mit der die Gründerin Mail-Vorlagen, Asset-Uploads und kleinere Theme-Tweaks selbst weiterführen kann. Größere Eingriffe sind weiterhin extern beauftragbar, aber das Tagesgeschäft läuft ohne Abhängigkeit. Diese Art Auftrag ist für uns ideal, wenn sie sauber abgegrenzt ist und mit klarer Endlinie geliefert wird.

Pro Baustein ein Absatz: was er ist, wofür er da ist, wo man die Konfiguration findet, welche kleinen Anpassungen erfahrungsgemäß selbst gemacht werden können. Das ist keine umfangreiche Wartungs-Doku, sondern ein Übergabe-Zettel, der nach einem Jahr ohne externe Hilfe noch funktioniert.

Warum klein und einmalig manchmal genau richtig ist

Nicht jeder Auftrag muss ein Mehr-Monats-Mandat sein. Eine D2C-Gründerin, die ihr Shop-Setup selbst trägt und nur an zwei Stellen Profi-Hände braucht, ist mit einem scharfen Einmal-Paket besser bedient als mit einem laufenden Retainer. Voraussetzung dafür ist, dass die Aufgabe scharf definiert ist und die Schnittstelle zwischen Liefer-Anteil und Eigen-Anteil sauber gezogen wird.

Für uns sind solche Aufträge die gesunde Mischung zum laufenden Geschäft. Sie zwingen zur Disziplin im Scope, weil bei einem schmalen Festpreis-Volumen kein Spielraum für Ausschweifungen besteht. Und sie hinterlassen Kunden, die später wiederkommen, weil sie sich nicht in eine Lieferanten-Bindung gedrängt gefühlt haben.

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