Case Studies B2B-Tools, HR-Tech
REST-API und HR-Frontend für ein internes Tools-Portal
REST-API-Backend plus HR-Frontend für ein internes Tools-Portal eines Münchner Startups. Auth-Endpoints, HR-Endpoints, eine Dispositions-Weboberfläche mit Kalender, Filter und Check-In-/Check-Out-Logik. Klar gesetzter Scope, klar gesetzter Endpunkt.
Kunde
Münchner Tools-Portal-Startup (anonymisiert)
Branche
B2B-Tools, HR-Tech
Zeitraum
2023
Kennzahlen
Was am Ende gezählt hat
-
~10 Monate
definierte Auftragszeit
-
2 Frontends
Backoffice und Portal
-
~50h / Monat
Sprint-Volumen über zehn Monate
Wie das Projekt gelaufen ist
Ein Münchner Startup baute ein internes Tools-Portal für eine HR-nahe Anwendung. Der Auftrag lag in zwei Schichten: eine sauber geschnittene REST-API für Auth und HR-Domain-Endpoints, und ein dispositions-orientiertes Frontend mit Kalender, Filter und Check-In-Workflows. Die Aufgabe sollte fertig geliefert werden, nicht permanent gepflegt.
API-First, dann das Frontend obendrauf
Die Reihenfolge war entscheidend: Erst standen die REST-Endpoints, dann setzten die Frontends darauf auf. Auth-Endpoints (Login, Token-Refresh, Rollen-Checks) sauber getrennt von der HR-Domäne (Mitarbeiter, Schichten, Verfügbarkeiten, Buchungen). Versioniert über URL-Präfix, dokumentiert mit OpenAPI, getestet auf Endpoint-Ebene. Das interne Team konnte später eigene Clients ansprechen, ohne sich mit Implementierungs-Details herumzuschlagen.
Diese Reihenfolge schützt vor einer typischen Falle in HR-Anwendungen: Wenn das Frontend zuerst entsteht und die API dahinter Stück für Stück nachgezogen wird, wachsen die Endpoints schief, weil sie der UI-Logik folgen statt der Domäne. Wir haben die Domain-Begriffe sauber durchdacht, in API-Verträgen festgehalten, und erst dann die Bildschirme dazu gebaut.
HR-Frontend mit Kalender, Filter und Check-In-Logik
Das Backoffice-Frontend zeigte einen Wochen-/Monatskalender mit filterbaren Mitarbeitern, Anwesenheits- und Verfügbarkeits-Markierungen. Buchungen, Stornierungen und Check-In-/Check-Out-Logik liefen ohne Page-Reload, mit klaren Status-Übergängen. Das Portal-Frontend für externe Mitarbeiter war schlanker, hatte aber dieselben Auth-Endpoints im Hintergrund.
Die Dispositions-Logik wuchs schrittweise: zuerst der reine Kalender mit Mitarbeiter-Spalten, dann Filter und Sortierungen, später die Buchungs-Flows und am Ende die Check-In-/Check-Out-Sequenzen. Diese inkrementelle Reihenfolge war kein Zufall - sie ist die natürliche Lese-Reihenfolge der Domain. Wenn Sie Tabellen-Ansichten und Buchungen vor dem Kalender bauen, kommen Sie am Domänen-Modell vorbei und ringen später mit halben Begriffen.
Zwei Frontends, eine Auth-Schicht
Das Backoffice-Frontend für die internen Disponenten und das Portal-Frontend für die externen Mitarbeiter sahen unterschiedlich aus und hatten unterschiedliche Funktions-Tiefe. Beide gingen aber durch dieselbe Auth-Schicht, dieselben Token-Refresh-Mechaniken, dieselben Rollen-Checks. Ein Bug an der Anmeldung war an einer Stelle zu fixen, nicht an zweien.
Diese Auth-Konsolidierung hat sich am Ende doppelt ausgezahlt: einmal bei der Übergabe, weil das interne Team nur ein Modell verstehen musste; einmal bei späteren Erweiterungen, weil eine neue Rolle oder ein zusätzlicher Endpunkt-Schutz an genau einer Stelle eingehängt werden konnte.
Liefer-Cut nach rund zehn Monaten
Nach rund zehn Monaten war die Funktions-Tiefe erreicht, die das Startup für seinen Live-Betrieb brauchte. Die Übergabe an das interne Team war kompakt: API-Doku, Test-Suite, Architecture Decision Records für die größeren Entscheidungen. Wir blieben Ansprechpartner für punktuelle Erweiterungen, ohne weitere Vollzeit-Bindung.
Diese Art Werkvertrags-Phase passt zu Greenfield-Projekten in Startups: Ein klar umrissenes Modul wird in einer definierten Zeit gebaut und dann in die interne Pflege übergeben. Das vermeidet die Dauer-Abhängigkeit, die einer skalierenden Engineering-Mannschaft im Weg steht, und gibt dem externen Lieferanten gleichzeitig die Liefer-Tiefe, um Architektur-Entscheidungen vernünftig zu treffen.
Eine vergleichbare Herausforderung?
Lassen Sie uns reden
Wenn Sie an etwas Ähnlichem arbeiten und einen erfahrenen Partner suchen, schreiben Sie uns kurz Kontext und Erwartung. Wir antworten persönlich.