Warum wir Statamic 6 für die MARCODES-Website gewählt haben
Flat-File, git-versioniert, Page Builder, kein Datenbank-Zoo. Hier ist unsere Entscheidungsmatrix.
Ausgangslage
Ein eigener Relaunch ist immer auch eine Stack-Probe
Wir hätten die MARCODES-Website auf jedem der CMS bauen können, die wir auch für Kunden empfehlen. Genau das war die Pointe der Entscheidung: Wir bauen unsere eigene Seite mit dem Stack, mit dem wir auch im Mittelstand am wenigsten Kompromisse machen müssen. Statamic 6 hat sich dabei vor WordPress, Craft und Headless-Kombinationen durchgesetzt.
Flat-File als ehrlicher Default
Content liegt als Markdown- und YAML-Dateien im Repository. Jede Änderung ist ein Commit, jede Wiederherstellung ein Git-Revert, jeder Review-Schritt funktioniert in unserer normalen Pull-Request-Routine. Keine Datenbank-Migration, kein Snapshot-Theater, kein Diff-Friedhof in einer Admin-Oberfläche. Wenn der Inhalt eines Tages doch in eine Datenbank umziehen muss, schaltet Statamic auf den Eloquent-Driver - der Code im Template ändert sich dabei nicht.
Page Builder, der nicht zum Friedhof wird
Wir kennen die andere Seite gut genug: Page Builder, die nach zwei Jahren mit 80 Block-Sets, drei Hero-Variants und einem Audit-Backlog für ein halbes Jahr enden. Bei Statamic 6 nutzen wir Replicator-Blocks mit klaren Variants, ein eigenes pages:audit Command zur Pattern-Erkennung und ein bewusstes Variant-Owner-Modell. So bleibt der Builder schlank und verwendbar, statt zum hauseigenen Plugin-Friedhof zu werden.
Laravel + Tailwind als ruhige Bühne
Statamic 6 läuft als Composer-Paket in einer Laravel-13-App. Wir bekommen die volle Framework-Tiefe (Eloquent für Stripe-Sync, Queues für Mail-Versand, Console-Commands für Audit-Skripte), ohne das CMS dafür aufzubrechen. Tailwind v4 liefert die Design-Token-Schicht, Alpine die kleine Interaktivität am Rand. Kein Vue, kein React, kein Build-Pipeline-Theater - und damit eine Bühne, die wir auch in fünf Jahren noch verstehen.
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